Wer finanziert das KFN?


Für seine Grundfinanzierung erhält das KFN gegenwärtig pro Jahr vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur 1.191.440 Euro.

Für fast alle Forschungsprojekte, an denen das KFN gegenwärtig arbeitet, hat es ferner Drittmittel eingeworben. Seit 1990 hat es rund 50 solcher Anträge gestellt, die - von wenigen Ausnahmen abgesehen- durchweg bewilligt wurden. Die Gesamtsumme der Drittmittel beträgt für diesen Zeitraum 8,7 Millionen Euro. Geldgeber waren bzw. sind insbesondere die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Volkswagen-Stiftung, die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., die Robert-Bosch-Stiftung, das Bundesjustizministerium, die TUI-Stiftung, die Wilhelm Hirte Stiftung, die Thyssen-Stiftung, die Reimann-Dubbers-Stiftung/ Dürr-Stiftung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesinnenministerium, das Niedersächsische Justizministerium, das Niedersächsische Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales (MFAS), das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, das Niedersächsische Innenministerium, das Niedersächsische Landesjugendamt, das Innenministerium von Schleswig-Holstein, der Kriminalpräventionsrat Stade, die Senatoren für Justiz bzw. für Jugend der Stadt Hamburg, die Stadt Hannover sowie zehn weitere Städte und Landkreise, in denen wir unsere repräsentative Jugendbefragung durchgeführt haben.

Angesichts der beachtlichen Gesamtsumme der eingeworbenen Drittmittel haben Landespolitiker bereits gefragt, ob nicht zur Entlastung des Landeshaushalts ein weit größerer Anteil der Forschungsarbeit des Instituts aus externen Quellen finanziert werden könnte. Dies müssen wir verneinen. Im hartumkämpften Drittmittelmarkt haben Anträge nur dann eine Chance, wenn sie langfristig geplant und überaus sorgfältig vorbereitet werden. Hierzu benötigt das Institut auf eigenen Planstellen Spitzenkräfte aus den verschiedenen Fachdisziplinen, die ausreichend Freiraum dafür erhalten, Drittmittelanträge zu schreiben und so neue Arbeitsplätze für Forscherinnen und Forscher zu schaffen. Nur wenn das KFN auch weiterhin über ein starkes Team von landesfinanzierten Wissenschaftlern verfügt, kann es seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen.