Prof. Dr. Mechthild Bereswill

Diplom-Sozialwissenschaftlerin



Schwerpunkte in Forschung und Lehre


  • Soziale Probleme und soziale Kontrolle
  • Soziologische und sozialpsychologische Grundlagen der Frauen- und Geschlechterforschung sowie Ansätze der Männerforschung
  • Feministische Perspektiven auf gesellschaftlichen Wandel
  • Qualitative Forschungsmethoden


Curriculum Vitae


Akademische Abschlüsse

1/1986

Diplom-Sozialarbeit/pädagogik, Fachhochschule Nordostniedersachsen, Fachbereich für Sozialwesen in Lüneburg

7/1990

Diplom-Sozialwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie, Politikwissenschaften),Universität Hannover

7/1995

Dr. phil., Universität Hannover

11/2003

Venia Legendi im Fach Soziologie, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Hannover



Beruflicher Werdegang

Wissenschaftliche Tätigkeiten

1983/1994

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgemeinschaft interdisziplinäre Sozialstrukturforschung, Universität Hannover (agis) Projekt: "Theorie und Methodologie der Erforschung diskontinuierlicher Biographien".
Leitung: Prof. Dr. Regina Becker- Schmidt, Prof. Dr. Axeli Knapp, Prof. Dr. Harald Welzer

1995/1997

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv der Deutschen Frauenbewegung e.V. in Kassel
Projekt: Antisemitismus und bürgerliche Frauenbewegung (Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst)

1998/2002

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN)

WS
2002/2003

Gastprofessorin am Institut für Soziologie der Universität Hamburg
Schwerpunkt: Sozialisation, Institutionen der Erziehung und Geschlechterforschung

WS
2003/2004

Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterforschung am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIF) der HAWK/Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen und der Stiftung Universität Hildesheim

seit 12/2003

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN)

04-10/
2004

Visiting Professor am Roskilde University Center Roskilde, Graduate School in Life long Learning

seit
SS 2005

Vertretungsprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung (ehemals Lehrstuhl von Prof. Dr. Ute Gerhard) Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse



Lehraufträge

SS 1989 -
WS 1996/97

Lehrbeauftragte der Fachhochschule Nordostniedersachsen, Fachbereich Sozialwesen, Lüneburg

WS 1992 "
WS 1997/98

Lehrbeauftragte der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fachbereich Sozialwesen

SS 1994 bis heute

Lehrbeauftragte im Weiterbildungsstudiengang Arbeitswissenschaften (WA), Universität Hannover

WS 1994 "
WS 2003/04

Lehrbeauftragte des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie, Universität Hannover

WS 1998/99

Lehrbeauftragte des Fachbereichs Sozialpädagogik, Universität/Gesamthochschule Kassel

SS 2004

Lehrbeauftragte des Instituts für Sozialpädagogik der Stiftung Universität Hildesheim

Seit
SS 2004

Lehrbeauftragte der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, angewandte Gesundheitswissenschaften


Tätigkeiten in der Pflege, der Sozialen Arbeit und im Bildungsbereich

1981/1986

Mitarbeiterin der Psychiatrischen Klinik Häcklingen, Lüneburg

1986/1988

Tätigkeit als Sozialarbeiterin/pädagogin in den Sozial-psychiatrischen Beratungsstellen des Gesundheitsamts der Stadt Hannover

1987/1991

Honorarmitarbeiterin der Heimvolkshochschule Alte Molkerei, Frille

seit 1987

Tätigkeit als Referentin für Kreatives Schreiben in verschiedenen Einrichtungen der politischen Bildung und Weiterbildung

1990/1991

Bildungsreferentin des Feministischen Instituts für Frauenbil-dung e.V. (FIF), Hannover



Weiterbildungen

7/2001-2/1994

Fernstudium: Kreatives Schreiben am Institut für Kreatives Schreiben e.V.. Berlin (Kreative Schreiblehrerin)

11/2001-5/2003

Gruppendynamische Fortbildung: Leitungskompetenz " Steuern und Beraten von Gruppen beim Zentrum für angewandte Psychologie Nürnberg (ZAP)



Mitgliedschaften und Ehrenämter

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS). Mitgliedschaften in folgenden Sektionen: Sektion Biographieforschung (seit 1993); Sektion Frauenforschung (seit 1992); Arbeitsgruppe Qualitative Methoden (seit 1999)

Erste Sprecherin der Sektion Frauen und Gesellschaftsforschung in der DGS

Gründungsmitglied der "International Researchgroup for Psycho- Societal Analysis" (Mai 2003, Interuniversity Center Dubrovnik)

Vertrauensdozentin der Hans Böckler Stiftung

Mitglied der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und jugendgerichtshilfe e.V. (DVJJ)

Corresponding Editor: Journal for Social Work Practice, UK


Ausgewählte Publikationen


Bereswill, Mechthild (2007): Die biographische Verarbeitung des Freheitsentzugs. Eine qualitative Längsschnittstudie zu den Gefängniserfahrungen männlicher Jugendlicher und Heranwachsender. Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung. Baden Baden (in Vorbereitung).


Bereswill, Mechthild, Meuser Michael und Sylka Scholz (2007) (Hg.): Bedeutungsdimensionen der Kategorie Geschlecht. Der Fall Männlichkeit. Münster. (erscheint im Herbst 2007)

Bereswill, Mechthild (2007): Undurchsichtige Verhältnisse. Marginalisierung und Geschlecht im Kontext der Männlichkeitsforschung. In: Klinger, Cornelia, Knapp, Gudrun-Axeli, Sauer, Birgit (Hg.): Achsen der Ungleichheit " Achsen der Differenz. Verhältnisbestimmungen von Klasse, Geschlecht, Rasse/Ethnizität. (erscheint im Herbst 2007)

Bereswill, Mechthild (2007): Sich auf eine Seite schlagen. Die Abwehr von Verletzungsoffenheit als gewaltsame Stabilisierung von Männlichkeit. In: Bereswill, Mechthild, Meuser Michael und Sylka Scholz (2007) (Hg.): Bedeutungsdimensionen der Kategorie Geschlecht. Der Fall Männlichkeit. Münster. (erscheint im Herbst 2007)

Bereswill, Mechthild (2007): Abweichendes Verhalten und Geschlecht. Eine vielschichtige Beziehung. In: Kawamura-Reindl, Gabriele und Lydia Halbhuber-Gassner (2007): Gender Mainstreaming " ein Konzept für die Straffälligenhilfe? (erscheint im Herbst 2007)

Bereswill, Mechthild; Koesling, Almut und Neuber, Anke (2007): Brüchige Erfolge " biographische Diskontinuität, Inhaftierung und Integration. In: Goerdeler, Jochen und Philipp Walkenhorst (Hg.): Jugendstrafvollzug. Grundlagen, Konzepte, Handlungsfelder 2. DVJJ Schriftenreihe, Band 38 (In Vorbereitung)

Bereswill, Mechthild (2007): Das Gefängnis " eine autoritäre Institution. Überlegungen zum Verhältnis von Geschlossenheit, Adoleszenz und sozialem Lernen. In: Goerdeler, Jochen und Philipp Walkenhorst (Hg.): Jugendstrafvollzug. Grundlagen, Konzepte, Handlungsfelder 2. DVJJ Schriftenreihe, Band 38 (In Vorbereitung)


Aulenbacher, Brigitte; Mechthild Bereswill; Martina Löw; Michael Meuser; Gabriele Mordt; Reinhild Schäfer und Sylka Scholz (Hg.) (2006): FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the Art. Münster.


Mechthild Bereswill; Schweie, Kirsten und Wolde, Anja (Hg.) (2006): Vaterschaft im Wandel. Geschlechtertheoretische Perspektiven. Weinheim und München.


Bereswill, Mechthild (2006): "Weiblichkeit und Gewalt" - grundsätzliche Überlegungen zu einer undurchsichtigen Beziehung. In: Hartwig, Luise; Jansen; Irma; Zander, Margarethe (Hg.): Geschlecht Nebensache? Zur Aktualität einer Gender-Perspektive in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden, S. 245-257.


Bereswill, Mechthild (2006): Begrenzte Autonomie. Die biographische Erfahrung von Geschlossenheit zwischen Bindung und Bindungslosigkeit. In: Sonnen, Bernd-Rüdeger & Goerdeler, Jochen (Hg.): Verantwortung für Jugend. Dokumentation des 26. Jugendgerichtstags vom 25.-28. September 2004 in Leipzig. Godesberg, S. 240-261.


Bereswill, Mechthild (2006): Biographische Vaterkonflikte und Vaterbilder marginalisierter junger Männer. In: Bereswill, Mechthild; Scheiwe, Kirsten und Anja Wolde (Hg.): Vaterschaft im Wandel. Geschlechtertheoretische Perspektiven Weinheim und München, S. 155-170.


Bereswill, Mechthild (2006): Autonomiekonflikte junger Männer. Biographische Studien zur Beziehung zwischen Abhängigkeit und Geschlecht. In: Jutta Jacob, Heino Stöver (Hg.): MannSuchtMännlichkeiten - Sucht und Männlichkeitenin Theorie und Praxis. Schriftenreihe "Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung", Wiesbaden, S. 51-67.


Bereswill, Mechthild (2007): Fighting like a wildcat. The Jack Roller. A deep hermeneutic interpretation. In: Theoretical Criminology (erscheint im Herbst 2007).

Bereswill, Mechthild (2006): Männlichkeit und Gewalt. Empirische Einsichten und theoretische Reflexionen über Gewalt zwischen Männern in Gefängnissen. In: Feministische Studien 2/2006, S. 242-255.

vollständige Publikationsliste    


Ausgewählte Vorträge in 2006


19.12.2006
Gefangene Männlichkeit " umkämpfte Heterosexualität. Zum Verhältnis von Gewalt und Geschlecht im Gefängnis. Vortrag im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung Queer Studies, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main


29.11.2006
Abweichendes Verhalten und Geschlecht. Eine vielschichtige Beziehung. Vortrag bei der Fachwoche Straffälligenhilfe (BAG Katholische Straffälligenhilfe).: GENDER MAINSTREAMING - Ein Konzept für die Straffälligenhilfe. Bergisch-Gladbach, 27.11. " 1.12.2006


13.10.2006
Biographische Diskontinuität im Kontext mehrjähriger Forschungsbeziehungen. Forschungs-ethische Überlegungen zu Längsschnittuntersuchungen. Vortrag beim 33. Soziologietag in Kassel (9.10.-13.10.2006), Sektion Biographieforschung.

11.10.2006
Gewalt - eine (deviante) Verkörperung von Männlichkeit? Reflexionen auf die Beziehung zwischen Devianz, Körper und Geschlecht. Vortrag beim 33. Soziologietag in Kassel (9.10.-13.10.2006), Sektion Soziale Probleme und soziale Kontrolle.


2.9.2006
Social Inequality and Gender. Marginalized Masculinities in Context of Intersectionality. Paper presented at the 6th Conference on Gender Research, August 31th- September 3th, Lodz, Poland, Workshop "Critical Studies on Men and Masculinities and European Citizenship".

1.9.2006
From Theory to Practise? Traveling Knowledge in the field of Gender Mainstreaming. Paper presented at the 6th Conference on Gender Research, August 31th- September 3th, Lodz, Poland, Workshop "Transformative Methodologies and Knowledge Feminist Knowledge".

12.7.2006
Gewalt als Verkörperung von Männlichkeit? Vortrag im Rahmen des Colloquiums "Körper und Geschlecht". Vortragsreihe des Cornelia Goethe Centrums der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main.

16.6.2006
Symposium: Methodological reflections on narrating the self: Studying life stories of young men with prison experiences. (together with Almut Koesling and Ank Neuber). Chair and own Contribution: Methodological challenges of subjectivity and gender in qualitative research. Narrative Matters 2006. The storied Nature auf Human Experience: Fact and Fiction, May 24-27 2006, Acadia University, Wolfville, Nova Scotia, Canada.


25.5.2006 (eingeladen)
Theorizing the Social in the Subject and the Subject in the Social. Contribution to an international round table session at the Graduate School in Lifelong Learning, Roskilde University, Denmark.

3.4.2006 (eingeladen)

Übergänge gestalten. Der Freiheitsentzug im Kontext diskontinuierlicher Biographien. Vortrag bei der Veranstaltungsreihe "Blue Monday" der JVA Wiesbaden.


3.3.2006 (eingeladen)
Gender Mainstreaming und feministische Politik im Kontext politischer Bildung. Kurzvortrag beim geschlechterpolitischen Ratschlag der Heinrich Böll Stiftung, Berlin.

27.1.2006, Berlin

Never too late. Struggling for Social Change - Challenging (In)Equalities. Comment on Alison Woodward: Too late for mainstreaming?: Taking stock in Brussels. "The Transformation of the Political. Governance and Gender Mainstreaming in the European Union" Workshop of the Green Academy, Heinrich Böll Foundation, Berlin.

16.1.2006 (eingeladen)
Gender Mainstreaming: Gleichheit in ungleichen Verhältnissen? Ein kritischer Blick auf Konzeptionen von Gender Kompetenz und Methoden des Gender Training. Vortrag an der Carl von Ossieztky Universität Oldenburg im Rahmen der Vorlesungsreihe "Managing Diversity in der Einwanderungsgesellschaft" (Interkulturelle Pädagogik, Rudolf Leiprecht).

Liste aller Vorträge    


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