Curriculum Vitae
Akademische Abschlüsse
1/1986 |
Diplom-Sozialarbeit/pädagogik, Fachhochschule Nordostniedersachsen, Fachbereich für Sozialwesen in Lüneburg |
7/1990 |
Diplom-Sozialwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie, Politikwissenschaften),Universität Hannover |
7/1995 |
Dr. phil., Universität Hannover |
11/2003 |
Venia Legendi im Fach Soziologie, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Hannover |
Beruflicher Werdegang
Wissenschaftliche Tätigkeiten
1983/1994 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgemeinschaft interdisziplinäre Sozialstrukturforschung, Universität Hannover (agis) Projekt: "Theorie und Methodologie der Erforschung diskontinuierlicher Biographien".
Leitung: Prof. Dr. Regina Becker- Schmidt, Prof. Dr. Axeli Knapp, Prof. Dr. Harald Welzer |
1995/1997 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv der Deutschen Frauenbewegung e.V. in Kassel
Projekt: Antisemitismus und bürgerliche Frauenbewegung (Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst) |
1998/2002 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) |
WS
2002/2003 |
Gastprofessorin am Institut für Soziologie der Universität Hamburg
Schwerpunkt: Sozialisation, Institutionen der Erziehung und Geschlechterforschung |
WS
2003/2004 |
Gastprofessorin für Frauen- und Geschlechterforschung am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIF) der HAWK/Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen und der Stiftung Universität Hildesheim |
seit 12/2003 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) |
04-10/
2004 |
Visiting Professor am Roskilde University Center Roskilde, Graduate School in Life long Learning |
seit
SS 2005 |
Vertretungsprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung (ehemals Lehrstuhl von Prof. Dr. Ute Gerhard) Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse |
Lehraufträge
SS 1989 -
WS 1996/97 |
Lehrbeauftragte der Fachhochschule Nordostniedersachsen, Fachbereich Sozialwesen, Lüneburg |
WS 1992 "
WS 1997/98 |
Lehrbeauftragte der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fachbereich Sozialwesen |
SS 1994 bis heute |
Lehrbeauftragte im Weiterbildungsstudiengang Arbeitswissenschaften (WA), Universität Hannover |
WS 1994 "
WS 2003/04 |
Lehrbeauftragte des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie, Universität Hannover |
WS 1998/99 |
Lehrbeauftragte des Fachbereichs Sozialpädagogik, Universität/Gesamthochschule Kassel |
SS 2004 |
Lehrbeauftragte des Instituts für Sozialpädagogik der Stiftung Universität Hildesheim |
Seit
SS 2004 |
Lehrbeauftragte der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, angewandte Gesundheitswissenschaften |
Tätigkeiten in der Pflege, der Sozialen Arbeit und im Bildungsbereich
1981/1986 |
Mitarbeiterin der Psychiatrischen Klinik Häcklingen, Lüneburg |
1986/1988 |
Tätigkeit als Sozialarbeiterin/pädagogin in den Sozial-psychiatrischen Beratungsstellen des Gesundheitsamts der Stadt Hannover |
1987/1991 |
Honorarmitarbeiterin der Heimvolkshochschule Alte Molkerei, Frille |
seit 1987 |
Tätigkeit als Referentin für Kreatives Schreiben in verschiedenen Einrichtungen der politischen Bildung und Weiterbildung |
1990/1991 |
Bildungsreferentin des Feministischen Instituts für Frauenbil-dung e.V. (FIF), Hannover |
Weiterbildungen
| 7/2001-2/1994 |
Fernstudium: Kreatives Schreiben am Institut für Kreatives Schreiben e.V.. Berlin (Kreative Schreiblehrerin) |
11/2001-5/2003 |
Gruppendynamische Fortbildung: Leitungskompetenz " Steuern und Beraten von Gruppen beim Zentrum für angewandte Psychologie Nürnberg (ZAP) |
Mitgliedschaften und Ehrenämter
Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS). Mitgliedschaften in folgenden Sektionen: Sektion Biographieforschung (seit 1993); Sektion Frauenforschung (seit 1992); Arbeitsgruppe Qualitative Methoden (seit 1999)
Erste Sprecherin der
Sektion Frauen und Gesellschaftsforschung in der DGS
Gründungsmitglied der
"International Researchgroup for Psycho- Societal Analysis" (Mai 2003, Interuniversity Center Dubrovnik)
Vertrauensdozentin der
Hans Böckler Stiftung
Mitglied der
Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und jugendgerichtshilfe e.V. (DVJJ)
Corresponding Editor: Journal for Social Work Practice, UK
Ausgewählte Publikationen
Bereswill, Mechthild (2007): Die biographische Verarbeitung des Freheitsentzugs. Eine qualitative Längsschnittstudie zu den Gefängniserfahrungen männlicher Jugendlicher und Heranwachsender. Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung. Baden Baden (in Vorbereitung).
Bereswill, Mechthild, Meuser Michael und Sylka Scholz (2007) (Hg.): Bedeutungsdimensionen der Kategorie Geschlecht. Der Fall Männlichkeit. Münster. (erscheint im Herbst 2007)
Bereswill, Mechthild (2007): Undurchsichtige Verhältnisse. Marginalisierung und Geschlecht im Kontext der Männlichkeitsforschung. In: Klinger, Cornelia, Knapp, Gudrun-Axeli, Sauer, Birgit (Hg.): Achsen der Ungleichheit " Achsen der Differenz. Verhältnisbestimmungen von Klasse, Geschlecht, Rasse/Ethnizität. (erscheint im Herbst 2007)
Bereswill, Mechthild (2007): Sich auf eine Seite schlagen. Die Abwehr von Verletzungsoffenheit als gewaltsame Stabilisierung von Männlichkeit. In: Bereswill, Mechthild, Meuser Michael und Sylka Scholz (2007) (Hg.): Bedeutungsdimensionen der Kategorie Geschlecht. Der Fall Männlichkeit. Münster. (erscheint im Herbst 2007)
Bereswill, Mechthild (2007): Abweichendes Verhalten und Geschlecht. Eine vielschichtige Beziehung. In: Kawamura-Reindl, Gabriele und Lydia Halbhuber-Gassner (2007): Gender Mainstreaming " ein Konzept für die Straffälligenhilfe? (erscheint im Herbst 2007)
Bereswill, Mechthild; Koesling, Almut und Neuber, Anke (2007): Brüchige Erfolge " biographische Diskontinuität, Inhaftierung und Integration. In: Goerdeler, Jochen und Philipp Walkenhorst (Hg.): Jugendstrafvollzug. Grundlagen, Konzepte, Handlungsfelder 2. DVJJ Schriftenreihe, Band 38 (In Vorbereitung)
Bereswill, Mechthild (2007): Das Gefängnis " eine autoritäre Institution. Überlegungen zum Verhältnis von Geschlossenheit, Adoleszenz und sozialem Lernen. In: Goerdeler, Jochen und Philipp Walkenhorst (Hg.): Jugendstrafvollzug. Grundlagen, Konzepte, Handlungsfelder 2. DVJJ Schriftenreihe, Band 38 (In Vorbereitung)
Aulenbacher, Brigitte; Mechthild Bereswill; Martina Löw; Michael Meuser; Gabriele Mordt; Reinhild Schäfer und Sylka Scholz (Hg.) (2006): FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the Art. Münster.
Mechthild Bereswill; Schweie, Kirsten und Wolde, Anja (Hg.) (2006): Vaterschaft im Wandel. Geschlechtertheoretische Perspektiven. Weinheim und München.
Bereswill, Mechthild (2006): "Weiblichkeit und Gewalt" - grundsätzliche Überlegungen zu einer undurchsichtigen Beziehung. In: Hartwig, Luise; Jansen; Irma; Zander, Margarethe (Hg.): Geschlecht Nebensache? Zur Aktualität einer Gender-Perspektive in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden, S. 245-257.
Bereswill, Mechthild (2006): Begrenzte Autonomie. Die biographische Erfahrung von Geschlossenheit zwischen Bindung und Bindungslosigkeit. In: Sonnen, Bernd-Rüdeger & Goerdeler, Jochen (Hg.): Verantwortung für Jugend. Dokumentation des 26. Jugendgerichtstags vom 25.-28. September 2004 in Leipzig. Godesberg, S. 240-261.
Bereswill, Mechthild (2006): Biographische Vaterkonflikte und Vaterbilder marginalisierter junger Männer. In: Bereswill, Mechthild; Scheiwe, Kirsten und Anja Wolde (Hg.): Vaterschaft im Wandel. Geschlechtertheoretische Perspektiven Weinheim und München, S. 155-170.
Bereswill, Mechthild (2006): Autonomiekonflikte junger Männer. Biographische Studien zur Beziehung zwischen Abhängigkeit und Geschlecht. In: Jutta Jacob, Heino Stöver (Hg.): MannSuchtMännlichkeiten - Sucht und Männlichkeitenin Theorie und Praxis. Schriftenreihe "Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung", Wiesbaden, S. 51-67.
Bereswill, Mechthild (2007): Fighting like a wildcat. The Jack Roller. A deep hermeneutic interpretation. In: Theoretical Criminology (erscheint im Herbst 2007).
Bereswill, Mechthild (2006): Männlichkeit und Gewalt. Empirische Einsichten und theoretische Reflexionen über Gewalt zwischen Männern in Gefängnissen. In: Feministische Studien 2/2006, S. 242-255.
vollständige Publikationsliste
Ausgewählte Vorträge in 2006
19.12.2006
Gefangene Männlichkeit " umkämpfte Heterosexualität. Zum Verhältnis von Gewalt und Geschlecht im Gefängnis. Vortrag im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung Queer Studies, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
29.11.2006
Abweichendes Verhalten und Geschlecht. Eine vielschichtige Beziehung. Vortrag bei der Fachwoche Straffälligenhilfe (BAG Katholische Straffälligenhilfe).: GENDER MAINSTREAMING - Ein Konzept für die Straffälligenhilfe. Bergisch-Gladbach, 27.11. " 1.12.2006
13.10.2006
Biographische Diskontinuität im Kontext mehrjähriger Forschungsbeziehungen. Forschungs-ethische Überlegungen zu Längsschnittuntersuchungen. Vortrag beim 33. Soziologietag in Kassel (9.10.-13.10.2006), Sektion Biographieforschung.
11.10.2006
Gewalt - eine (deviante) Verkörperung von Männlichkeit? Reflexionen auf die Beziehung zwischen Devianz, Körper und Geschlecht. Vortrag beim 33. Soziologietag in Kassel (9.10.-13.10.2006), Sektion Soziale Probleme und soziale Kontrolle.
2.9.2006
Social Inequality and Gender. Marginalized Masculinities in Context of Intersectionality. Paper presented at the 6th Conference on Gender Research, August 31th- September 3th, Lodz, Poland, Workshop "Critical Studies on Men and Masculinities and European Citizenship".
1.9.2006
From Theory to Practise? Traveling Knowledge in the field of Gender Mainstreaming. Paper presented at the 6th Conference on Gender Research, August 31th- September 3th, Lodz, Poland, Workshop "Transformative Methodologies and Knowledge Feminist Knowledge".
12.7.2006
Gewalt als Verkörperung von Männlichkeit? Vortrag im Rahmen des Colloquiums "Körper und Geschlecht". Vortragsreihe des Cornelia Goethe Centrums der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
16.6.2006
Symposium: Methodological reflections on narrating the self: Studying life stories of young men with prison experiences. (together with Almut Koesling and Ank Neuber). Chair and own Contribution: Methodological challenges of subjectivity and gender in qualitative research. Narrative Matters 2006. The storied Nature auf Human Experience: Fact and Fiction, May 24-27 2006, Acadia University, Wolfville, Nova Scotia, Canada.
25.5.2006 (eingeladen)
Theorizing the Social in the Subject and the Subject in the Social. Contribution to an international round table session at the Graduate School in Lifelong Learning, Roskilde University, Denmark.
3.4.2006 (eingeladen)
Übergänge gestalten. Der Freiheitsentzug im Kontext diskontinuierlicher Biographien. Vortrag bei der Veranstaltungsreihe "Blue Monday" der JVA Wiesbaden.
3.3.2006 (eingeladen)
Gender Mainstreaming und feministische Politik im Kontext politischer Bildung. Kurzvortrag beim geschlechterpolitischen Ratschlag der Heinrich Böll Stiftung, Berlin.
27.1.2006, Berlin
Never too late. Struggling for Social Change - Challenging (In)Equalities. Comment on Alison Woodward: Too late for mainstreaming?: Taking stock in Brussels. "The Transformation of the Political. Governance and Gender Mainstreaming in the European Union" Workshop of the Green Academy, Heinrich Böll Foundation, Berlin.
16.1.2006 (eingeladen)
Gender Mainstreaming: Gleichheit in ungleichen Verhältnissen? Ein kritischer Blick auf Konzeptionen von Gender Kompetenz und Methoden des Gender Training. Vortrag an der Carl von Ossieztky Universität Oldenburg im Rahmen der Vorlesungsreihe "Managing Diversity in der Einwanderungsgesellschaft" (Interkulturelle Pädagogik, Rudolf Leiprecht).
Liste aller Vorträge